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Neuigkeiten

14 Frauen und Männer, die selbst mit einer psychischen Krankheit und deren Behandlung erfahren sind, haben den ersten Siegener Ex-In-Ausbildungskurs erfolgreich abgeschlossen. Damit gehören sie nun zu Ansprechpartnern für andere Menschen mit psychischen Erkrankungen. Ex-In steht für „Experienced Involvement“ und bedeutet „das Einbeziehen von Experten aus Erfahrung“ in die konkrete Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen. Angeboten wurde der Kurs von den Sozialen Diensten der Diakonie in Südwestfalen in Kooperation mit dem I.d.E.E.-Verein aus Köln. Die Teilnehmer wurden in zwölf Monaten so qualifiziert, dass sie in psychiatrischen Arbeitsfeldern tätig sein können, um aktuell Betroffenen zu helfen. Die Voraussetzungen für den Kurs: die eigene Psychiatrie-Erfahrung teilen können, selbst psychisch stabil sein.

Eine erweiterte Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma) kann immer größer werden, schlimmstenfalls reißen und zu lebensgefährlichen inneren Blutungen führen. Ab einer Größe von fünf Zentimetern ist das Risiko besonders hoch ─ dann sollte sofort operiert werden. Zu einer Vorsorgeuntersuchung riet im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen ein ausgewiesener Experte: Dr. Ahmed Koshty, Chefarzt der Gefäßchirurgie. Beim Siegener Forum Gesundheit informierte er rund 70 Besucher über kranke Gefäße und Behandlungsmöglichkeiten.

Farbenspiel ─ nicht der Titel von Helene Fischers Album, sondern das Motto der ersten Ausstellung zweier Hobbykünstlerinnen. Mal gedeckte Farben, mal bunte Bilder zeigen Karola Bäumer und Claudia Stemmer in den Räumlichkeiten der Hals-Nasen-Ohren-Praxis im Untergeschoss des Diakonie Klinikums Bethesda in Freudenberg. 18 abstrakte Werke haben in der Praxis, die zum Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Jung-Stilling gehört, ihren Platz. Die Galerie, eine Kooperation mit dem Atelier Siebel und dem Grafikbüro sieben 7 in Freudenberg, ist bis zum 31. Mai 2017 zu sehen.

Der dreigeschossige Anbau am Diakonie Klinikum in Siegen geht in eine entscheidende Phase. Derzeit hievt ein 500-Tonnen-Kran nach und nach 26 bis zu 30 Tonnen schwere Raummodule passgenau zwischen Krankenhaus-Nordseite und Verwaltungsgebäude auf ein von Betonstützen getragenes Fundament. Insgesamt beträgt die neu geschaffene Fläche rund 1100 Quadratmeter. In den beiden unteren Etagen entstehen Funktionsbereiche für Ärzte aus Urologie, Radiologie und Chirurgie. Das Herzstück bildet der darüber liegende Hybrid-Operationssaal mit modernster bildgebender Technik. Ein weiterer OP-Saal sowie die Technikzentrale runden den Anbau ab. Das Klinikum kalkuliert Kosten von sieben Millionen Euro. Im Juli sollen Innenausbau nebst Einrichtungen fertiggestellt und die Räume bezogen werden. Die ersten Operationen im neuen OP finden ab August satt. Die Gebäudemodule stammen von der Firma ALHO Systembau aus Morsbach.

Jährlich erleiden etwa 200 000 Menschen in Deutschland einen Leistenbruch. Vor allem Männer sind aufgrund ihrer Anatomie betroffen. Dass eine Operation meist unumgänglich ist, sie jedoch heutzutage schonend mit einem Netz-Verfahren durchgeführt wird und Betroffene nach kurzer Zeit wieder belastbar sind, erläuterte Dr. Andreas Müller, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, bei einem Vortrag im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen.

Sie können lebensgefährlich sein: verschlossene oder stark erweiterte Blutgefäße. Um über Risiken und Ursachen aufzuklären, referiert Dr. Ahmed Koshty, Chefarzt der Gefäßchirurgie, am Donnerstag, 6. April, 19 Uhr, beim Forum Gesundheit in der Cafeteria des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen über gestörten Blutfluss und Bauchaortenaneurysma. Dabei geht der Experte auch auf Therapiemöglichkeiten ein.

Über einen modernen, neuen Esstisch dürfen sich jetzt die Bewohner des „Alten Pfarrhauses“ in der Neunkirchener Klotzbach freuen. Dafür hat sich die UWG Neunkirchen mit einer Spende von 500 Euro eingesetzt. Im Wohnheim Klotzbach, einer Einrichtung der Sozialen Dienste der Diakonie in Südwestfalen, finden Menschen mit geistiger Behinderung und/oder Schwerstmehrfachbehinderung ein Zuhause.

Zu geringe Einkünfte für Pflegekräfte, zu wenige Ärzte auf dem Land, Fachkräftemangel in Medizin und Pflege – Themen, bei denen der Bundesvorsitzende der CDA Karl-Josef Laumann zwingenden Handlungsbedarf sieht. Wie der drohenden Misere Einhalt geboten werden könnte, stand dann auch im Fokus der Regionalkonferenz Südwestfalen der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Nordrhein-Westfalen im Hörsaal am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen.

Dankende Worte, reichlich Lob und herzlicher Applaus für ein besonderes Jubiläum: Das Ehepaar Ruth Eleonore und Rainer Hübel gestaltet seit 50 Jahren ehrenamtlich die Gottesdienste im Diakonie Klinikum Kredenbach mit. Jetzt sind die fünf Jahrzehnte ihres freiwilligen Engagements gewürdigt worden. Es kamen Verwaltungsratsvorsitzender Karl Fleschenberg, Klinikseelsorgerin Pfarrerin Karin Schlemmer-Haase, Klinikum-Geschäftsführer Hubert Becher, Mitarbeiter, Patienten, ehemalige Pfarrer und Gemeindemitglieder zu einem Gottesdienst im Andachtsraum des Krankenhauses zusammen. Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde mit klassischen Werken des Flötenchors Dahlbruch sowie von Dorothea Spies an der Blockflöte und Matthias Hahn am Klavier.

Was die Sicherheit der Hospizgäste betrifft – vor allem derer, die unter Orientierungseinschränkungen leiden – spielen spezielle Schutzsysteme eine enorm wichtige Rolle. Das wissen auch die ehemaligen Pflegeschüler des „Kurses 126“, die in ihrer Pflegeausbildung bei der Diakonie in Südwestfalen zum Teil selbst im Hospiz im Einsatz waren und erst kürzlich ihr Examen feierten.

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